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Ausstellungsbesuch in St.Gallen

Christina (TGNS & Transensyndikat) und Barbara (queerAltern) organisieren einen gemeinsamen
Ausstellungsbesuch mit Führung.

Besucht wird die Ausstellung „Crazy, Queer, and Lovable – Ovartaci / ICH DU ER SIE XIER: Transidentität“ im Museum im Lagerhaus, St.Gallen.

Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Monika Jagfeld. Es begleitet uns dabei die Künstlerin Francesca Bertolosi, deren Werk Teil der Ausstellung ist.

Im Anschluss an die Führung gibt es einen kleinen Umtrunk zum gegenseitigem Kennenlernen und sich mit Francesca Bertolosi auszutauschen.

Adresse:     
Museum im Lagerhaus, Davidstrasse 44, 9000
St. Gallen

Web: http://www.museumimlagerhaus.ch

Datum: 18. Januar 2020
Zeit: 14:00 Uhr

Kosten:
Reise nach St. Gallen


Eintritt Museum:
mit Museumspass und Raiffeisenkarte gratis
Fr. 5.- Pensionierte und Studierende / Fr. 6.- ohne Vergünstigung

Anmeldung unter:
events@queeraltern.ch

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen.

Mit Unterstützung durch TGNS und queerAltern

Crazy, Queer, and Lovable – Ovartaci

«Crazy, Queer, and Lovable – Ovartaci»
Ausstellung im Museum im Lagerhaus
1. Oktober 2019 – 1. März 2020

Ovartaci, geboren Louis Marcussen (1894-1985) in Ebeltorft, Dänemark, war ein Kunstschaffender Mensch welcher den grössten Teil, 56 Jahre, in psychiatrischen Kliniken als Patient verbrachte und während dieser Zeit künstlerisch tätig war. Im Alter von 63 Jahren transitionierte Ovartaci und hatte eine geschlechtsangleichende Operation.

Auch sonst befasste sich Ovartaci mit den Themengebieten von Transformation und Reinkarnations-Zyklen welches in den Me­ta­mor­phischen Fantasiefiguren und detailreichen Gemälden sowie in den Puppen aus Karton und Papiermaschee sich widerspiegeln. „Sie verweisen auf die Sehnsucht, das andere Geschlecht zu verkörpern, um seinen eigenen männlichen Geschlechtstrieb zu verlieren.“

«Crazy, Queer, and Lovable: Ovartaci» stellt das aussergewöhnliche Gesamtkunstwerk
von Louis Marcussen (1894-1985), genannt «Ovartaci» in den Fokus.

«Crazy, Queer, and Lovable – Ovartaci»
1. Oktober 2019 – 1. März 2020
Die Ausstellung ist zusehen im Museum im Lagerhaus

Weitere informationen über Ovartaci im Ovartaci Museum

Rahmenprogramm der Ausstellung

In der Parallelausstellung werden zeitgenössische künstlerische Positionen des Weiblichen, Männlichen und von Transgender aufgegriffen, und alle Gäste sind eingeladen, sich in ihrer Selbstwahrnehmung zu äussern.

Frau oder Mann – für immer?
Vortrag von David Garcia Nuñez
Dienstag, 12. November 2019, 18 Uhr

KKK – Kunst Kaffee Kuchen
Transidentität: ein aktuelles Thema

Sonntag, 24. November, 15 Uhr

Film ‹Genderwonderland› (2016)
Dienstag, 26. November 2019, 18 Uhr

Künstler*innen-Talk: Geschlecht und Kunst
Sonntag, 12. Januar 2020, 15 Uhr

Reinkarnation und Transformation
Dienstag, 11. Februar 2020, 18 Uhr

do you even gender

Das Thema Gender ist in unserer Gesellschaft zur Zeit allgegenwärtig und das Bild des Stereotyp wandelt sich. Was ist Mann und was ist Frau oder was ist Frau und was Mann? Oder doch beides?

Oder etwas ganz anderes, ganz Neues? Initiiert von Pascale Florio (F+F Studiengang Fotografie HF) haben sechs junge und junggebliebene Künstler und Künstlerinnen aus Basel, Bern und Zürich sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und zeigen, dass Geschlechter ineinander fliessen können oder dass doch noch eine Schubladisierung stattfindet.

Sie wollen mit Vorurteilen aufräumen und zeigen, dass die Gesellschaft im Wandel ist. Die Ausstellung soll zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Der Titel do you even gender ist ein Wortspiel, das mit dem Spiel der Geschlechterrollen zu tun hat.

Galerie Werkstatt Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, 4153 Reinach

Vernissage:
Freitag, 12. Januar 2018, 19.30 Uhr

Finissage:
Freitag, 09. Februar 2018, 14.00 Uhr

Lesung:
Sonntag, 27. Januar 2018, 14.00 Uhr
Susanne Grädel zum Thema «Gender» mit anschliessender Diskussion

Disruptive Perspectives

Ausstellung DISRUPTIVE PERSPECTIVES
DISRUPTIVE PERSPECTIVES – 22 September – 19 November

Die Fotografie ist ihrem Wesen nach ein exkludierendes Medium. Durch vier Ränder begrenzt, zeigen Fotografien Ausschnitte der Welt und reduzieren die grenzenlose Komplexität der erlebten Realität auf eine zweidimensionale Illusion. Für einen Teil der Menschen wird der Ausschluss von der Allgegenwärtigkeit der visuellen Kultur nicht nur durch das definiert, was auf der einen oder anderen Fotografie erscheint. Die Häufigkeit des Machtgewinns, mit der die Ausgrenzung einer Existenz (derer, die sich vor allem ausserhalb des besagten Rahmens bewegen) einhergeht, vermag das Dasein eines Jeden auf dieser Welt zu entlegitimieren. Die Folge sind konkrete Auswirkungen auf die gelebten sozialen Interaktionen. Bis vor kurzem waren Sexualität und Geschlecht im allgemeinen Bewusstsein als konstante binäre Konzepte verankert.

Mehr zur Informationen zur Ausstellung auf der Webseite:
photoforumpasquart.ch

Ausstellung im Photoforum Pasquiart
22 September – 19 November

Fremd im eigenen Körper – eine etwas andere Heimatsuche

Fremd im eigenen Körper –
eine etwas andere Heimatsuche

Beide haben sich fremd im eigenen Körper gefühlt – bis sie ihre
geschlechtliche Identität und mit ihr einen neuen Körper gefunden haben.

Nina und Marc geben Einblick in etwas andere Migrationsgeschichten und in ihre Suche nach dem Heimatgefühl im Eigenen.

Nina hat als Ralf eine Mechanikerlehre gemacht, sein Traumberuf war Lokführer. Heute schaut sie öfter in den Spiegel als früher und fühlt sich näher bei sich – Ralf trägt sie trotzdem noch in sich.

Marc hatte sein Coming-out im Gymnasium und studiert heute an der Universität Basel. Dank Hormontherapie verändert sich sein Körper immer mehr – als Prototyp eines Transmenschen will er aber nicht gelten.

Webseite: stapferhaus.ch

Ausstellung HEIMAT, Zeughaus Lenzburg,
Ringstrasse West 19, 5600 Lenzburg
Sonntag, 1. Oktober 2017 | 10:00 bis 11:00 Uhr
Teilnahme kostenlos  ohne Anmeldung