Disruptive Perspectives

Die Fotografie ist ihrem Wesen nach ein exkludierendes Medium. Durch vier Ränder begrenzt, zeigen Fotografien Ausschnitte der Welt und reduzieren die grenzenlose Komplexität der erlebten Realität auf eine zweidimensionale Illusion. Für einen Teil der Menschen wird der Ausschluss von der Allgegenwärtigkeit der visuellen Kultur nicht nur durch das definiert, was auf der einen oder anderen Fotografie erscheint. Die Häufigkeit des Machtgewinns, mit der die Ausgrenzung einer Existenz (derer, die sich vor allem ausserhalb des besagten Rahmens bewegen) einhergeht, vermag das Dasein eines Jeden auf dieser Welt zu entlegitimieren. Die Folge sind konkrete Auswirkungen auf die gelebten sozialen Interaktionen. Bis vor kurzem waren Sexualität und Geschlecht im allgemeinen Bewusstsein als konstante binäre Konzepte verankert.

Mehr zur Informationen zur Ausstellung auf der Webseite:
photoforumpasquart.ch

Ausstellung im Photoforum Pasquiart
22 September – 19 November

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